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(BMU/BSW) Das Bundesumweltministerium verlängert die Förderung für den Einbau moderner Heizungsanlagen: Bis Ende 2009 erhalten Investoren zusätzlich zur bestehenden Förderung von Solarkollektoren einen Bonus,
wenn gleichzeitig der alte Heizkeßel durch einen öl- oder Gasbrennwertkeßel ausgetauscht wird. Der Bonus beträgt bei der Kombination von Keßeltausch mit Solarkollektoren zur kombinierten Warmwaßerbereitung
und Heizungsunterstützung 750 Euro. Neu ist, daß künftig auch der Keßeltausch in Kombination mit einer Solaranlage zur alleinigen Warmwasserbereitung mit einem Bonus von 375 Euro gefördert wird. Diese
Regelung soll für ab dem 01. Mai 2008 beim BAFA gestellte Anträge (maßgeblich ist der Tag des Antragseingangs) gelten.
Vor dem Hintergrund explodierender öl- und Gaspreise hat das Bundesumwelt-ministerium beschloßen, die Förderung von Solarwärme-Anlagen zu verlängern und weiter zu verbeßern. Beim Austausch alter öl- oder
Gasheizungen durch moderne Solarheizungen winken dem Verbraucher besonders attraktive Fördergelder. Zusätzlich zur üblichen Solarförderung in Höhe von 105 Euro je Quadrat-meter Solarkollektorfläche werden
je nach Solaranlagentyp staatliche Zuschüße in Höhe von 375 - 750 Euro gewährt. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde dieser "Kesseltausch-Bonus" jetzt bis zum 31.12.2009 verlängert. Ursprünglich sollte der
Bonus zum Monatsende auslaufen.
Nach Angaben des BSW-Solar (www.solarwirtschaft.de) sind in Deutschland über vier Millionen Heizkeßel älter als 20 Jahre. Aufgrund ihres hohen Energieverbrauchs sind ihre Eigentümer besonders stark von den
steigenden Energiepreisen betroffen. Genau hier soll der solare Keßeltausch-Bonus Abhilfe schaffen und die Umstellung auf hoch effiziente solare Heizsysteme erleichtern. Mit Erfolg: Allein in den ersten
fünf Monaten dieses Jahres gingen in der Förderstelle des Bundesamtes für Wirtschaft (BAFA) 37.000 Förderanträge für Solaranlagen ein. Rund 10.000 von ihnen nutzten den neuen Keßeltausch-Bonus.
BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig: "Solarheizungen verkaufen sich derzeit wie warme Semmeln. Offensichtlich wollen tausende Verbraucher rechtzeitig vor Beginn der Heizsaison noch ihren alten Heizkeßel gegen
eine moderne Solarheizung austauschen. Es hat sich herumgesprochen: Solarenergie ist eine ausgezeichnete Versicherung gegen explodierende Heizkosten. Die Sonne stellt keine Rechnung!"
Einen zusätzlichen Marktschub erwartet die Solarwärmebranche vom kürzlich verabschiedeten Wärmegesetz zum Einbau Erneuerbarer Energien: Im Neubau werden Solarheizungen ab Anfang 2009 in Deutschland zur
Pflicht. In Baden-Württemberg gilt diese Verpflichtung ab 2010 auch im Gebäudebestand. Bereits über eine Million deutsche Haushalte betreiben inzwischen eine Solaranlage auf ihrem Dach, um die Heizkosten zu senken.
(Quelle: http://www.solid.de/index.php?id=501)
Internet: www.erneuerbare-energien.de, www.solarwirtschaft.de
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